“Lass lieg’n, lass stehn, viel flieg’n, was sehn
Weit gehn, klein reden, Neid ernten, Hass säen,
Abdrück’n, abdräng’n, abhäng’n, abziehn
Abmahn’, platt mach’n, absahn’ und gehn
Betrüg’n, belüg’n, vermühn, vermehrn, bestech’n, verführn
Allüren, Affairen, viel Feind, viel Ehr’
Keiner meint’s hier fair,
Keiner weiß, wie schwer es hier her ist
Und mehr ist mehr, und na klar is’ nur Bares wahres
Was war ist egal, bezahl es und mach es nochmal, gib alles
Mach’s passend! Lass es dir machen. Vergiss es!
Verprass es, das ist das Krasseste, was es gibt
Nimm es mit, nimm es mit, nimm mit.”
Meiner Ansicht nach ein Text über die heutige Zeit, in der es etwas schlechtes geworden ist, seßhaft zu sein. In der Flexibilität und Ungebundenheit schon im Job vorrausgesetzt werden. Eine Zeit in der Reisen für die meisten wichtiger ist, als die eigene Familie.
Ein Song über eine Zeit, in der Jeder das Gefühl hat etwas zu verpassen. Eine Zeit, wo jeder immer mehr will. Eine Zeit, in der man alles nehmen will, was man griegen kann, immer mehr nehmen..
Ein Song über eine Ellbogen-Gesellschaft in der jeder sich selbst der Nächste ist. Werte wie Gerechtigkeit und Rücksichtnahmen werden mit Füßen getreten. Das einzige was zählt sind Geld und Ruhm.
Sozial sein wird als Schwäche verstanden; Härte und Rücksichtslosigkeit führen zu Erfolg. Depressionen, Burnout, oder andere Psychische Krankheiten sind die Folge.
Gelungener Song!
Grüßle Meli
geschrieben von Meli, Kategorie:
Songs/Texte,
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